Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung stellt die Zahlungsströme des Aurubis-Konzerns im Geschäftsjahr 2015/16 sowie die Zahlungsströme im Vergleichszeitraum des Vorjahres dar. Gemäß IAS 7 wurde hierbei zwischen dem Mittelzufluss aus betrieblicher Geschäftstätigkeit, dem Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit und dem Mittelabfluss bzw. -zufluss aus der Finanzierungstätigkeit unterschieden.

Ausgehend vom Ergebnis vor Ertragsteuern wurden alle nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträge, das Finanzergebnis (bestehend aus dem Ergebnis aus At Equity bilanzierten Anteilen, Zinsaufwendungen und -erträgen sowie den übrigen finanziellen Aufwendungen und Erträgen), Auszahlungen für Ertragsteuern sowie Veränderungen des Working Capitals korrigiert, um den Mittelzufluss aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit (Netto-Cashflow) herzuleiten.

Der Netto-Cashflow zum 30.09.2016 lag bei 236 Mio. € gegenüber 365 Mio. € im Vorjahr. Der Rückgang des Netto-Cashflows resultierte aus dem niedrigeren Ergebnis sowie höheren Beständen an Zwischenprodukten.

Die Investitionen in das Anlagevermögen (inkl. Finanzanlagen) betrugen im Berichtszeitraum 143 Mio. € (Vj. 112 Mio. €). Die größte Einzelinvestition wurde im Zusammenhang mit dem Stillstand in Pirdop, Bulgarien, getätigt.

Nach Abzug der Investitionen in das Anlagevermögen vom Netto-Cashflow ergab sich ein Free Cashflow von 93 Mio. € (Vj. 253 Mio. €). Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit belief sich auf 128 Mio. € (Vj. 104 Mio. €).

Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit lag bei 89 Mio. € gegenüber einem Mittelzufluss von 4 Mio. € im Vorjahr.

Zum 30.09.2016 standen dem Konzern Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 472 Mio. € (zum 30.09.2015 in Höhe von 453 Mio. €) zur Verfügung. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente dienen insbesondere der operativen Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit wie auch der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten.