24. Eigenkapital

Das Grundkapital beträgt 115.089.210,88 € und ist eingeteilt in 44.956.723 Inhaberstückaktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von 2,56 € pro Aktie. Das Grundkapital ist voll eingezahlt.

Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 23.02.2021 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder in mehreren Teilbeträgen um bis zu 57.544.604,16 € zu erhöhen.

Das Grundkapital ist um bis zu 52.313.277,44 € durch die Ausgabe von bis zu 20.434.874 neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) mit einem auf die einzelne Stückaktie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von 2,56 € pro Aktie bedingt erhöht (bedingte Kapitalerhöhung). Es dient der Gewährung von Aktien an die Inhaber bzw. Gläubiger von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen sowie Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen, die bis zum 28.02.2017 begeben werden können.

Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital setzt sich aus dem Konzernergebnis, den Gewinnrücklagen aller Konzernunternehmen, den kumulierten einbehaltenen Jahresergebnissen der Tochterunternehmen seit deren erstmaliger Einbeziehung sowie kumulierten Beträgen aus ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen zusammen. Darüber hinaus enthalten sind auch die erfolgsneutral abzubildenden Effekte aus der Neubewertung der Nettoschuld leistungsorientierter Verpflichtungen (nach Steuern).

Außerdem enthalten war die gesetzliche Rücklage in Höhe von 6.391 T€, welche für eine Ausschüttung nicht zur Verfügung stand. Die Veränderung des erwirtschafteten Konzerneigenkapitals von 1.523.444 T€ zum 30. September 2015 auf 1.520.781 T€ zum 30. September 2016 beinhaltete die Dividendenzahlung in Höhe von 60.692 T€, erfolgsneutral abzubildende Effekte aus der Neubewertung der Nettoschuld leistungsorientierter Verpflichtungen (nach Steuern) von –63.823 T€ und das Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2015/16 in Höhe von 121.852 T€.

Die Veränderung des kumulierten sonstigen Ergebnisses von insgesamt 25.229 T€ (Vj. –8.235 T€) entfiel im Wesentlichen auf Marktbewertungen derivativer Finanzinstrumente im Rahmen von Cash-Flow Hedges in Höhe von 28.050 T€ (Vj. –12.189 T€).

Während der Periode wurde aus dem sonstigen Ergebnis ein Betrag von –33.561 T€ (Vj. –43.576 T€) in die Gewinn- und Verlustrechnung im Rahmen von Cashflow Hedge Accounting überführt, der sich im Wesentlichen im Materialaufwand niederschlägt.

Bei den nicht beherrschenden Anteilen i.H.v. 2.769 T€ (Vj. 2.778 T€) handelte es sich um die Anteile konzernfremder Minderheitsgesellschafter am Eigenkapital bei zwei von der Aurubis AG vollkonsolidierten Gesellschaften. Zum 30.09.2016 betrafen diese die Deutsche Giessdraht GmbH, Emmerich, sowie die Aurubis Bulgaria AD, Pirdop. Die Veränderung der nicht beherrschenden Anteile beinhaltet anteilig die Dividendenzahlung in Höhe von 1.088 T€, erfolgsneutral abzubildende Effekte aus der Neubewertung der Nettoschuld leistungsorientierter Verpflichtungen (nach Steuern) von –588 T€ und das Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2015/16 in Höhe von 1.667 T€.

Eine vollständige Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals befindet sich in der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung.