Allgemeine Erläuterungen

Die Aurubis AG ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Deutschland.

Der vorliegende Konzernabschluss zum 30.09.2016 wurde in Anwendung der Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards i. V. m. § 315a Abs. 1 HGB nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Die Auslegungen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wurden berücksichtigt.

Die Freigabe des Konzernabschlusses zur Veröffentlichung erfolgte nach Billigung des Konzernabschlusses durch den Aufsichtsrat am 13.12.2016.

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, wurden sämtliche Beträge in Währungseinheiten von Tausend ausgewiesen.

Die Bilanz wurde nach kurzfristigen und langfristigen Vermögenswerten und Schulden gegliedert. Dabei sind kurzfristige Vermögenswerte und Schulden jene, von denen erwartet wird, dass sie innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag realisiert werden, oder die primär zu Handelszwecken gehalten werden.

Im aktuellen Geschäftsjahr wurden kleinere Anpassungen bei der Darstellung bzw. Gliederung von Posten in der Bilanz vorgenommen. Hauptsächlich handelte es sich hierbei zum einen um den Ausweis der Forderungen aus Ertragsteuern in den sonstigen kurzfristigen nicht finanziellen Vermögenswerten. Aufgrund des unwesentlichen Umfangs der Forderungen aus Ertragsteuern wurde auf einen separaten Ausweis verzichtet. Ebenso wurde auf einen Detailaufriss der Finanzanlagen verzichtet, da sich dieser im Wesentlichen aus Wertpapieren des Anlagevermögens zusammensetzt. Zum anderen wurden die langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten in die Positionen langfristige Finanzverbindlichkeiten und sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten aufgegliedert. Hierdurch wurde Kongruenz zur Darstellung im Bereich der kurzfristigen Schulden geschaffen. Zudem konnte hierdurch auch direkt der Wert der Finanzverbindlichkeiten aus der Bilanz ermittelt werden.

Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung derivativer Finanzinstrumente, als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien und zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswerte erfolgt zum Zeitwert.

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses nach IFRS ist es ferner nötig, dass der Vorstand und die durch ihn beauftragten Mitarbeiter in wesentlichen Teilbereichen Schätzungen und Annahmen vornehmen. Diese haben Auswirkungen auf die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie der hiermit verbundenen Erträge und Aufwendungen.

Bereiche, die im besonderen Maße die Anwendung von Schätzungen und Annahmen erfordern, sind unter „Wesentliche Schätzungen und Annahmen“ dargestellt.

Im vorliegenden Bericht können sich aufgrund von Rundungen geringfügige Abweichungen bei Summenangaben ergeben.